Unsere Kernkompetenz

Erdwärmebohrungen – für jede Projektgröße

Als DVGW-zertifizierter Fachbetrieb (W120-2) führen wir fachgerechte Erdwärme-Tiefenbohrungen und komplette Sondenfelder durch – vom Eigenheim bis zum Großprojekt, mit eigenen Geotec-Doppelkopfanlagen nach den Vorgaben der VDI 4640.

Was sind Erdwärmebohrungen?

Erdwärmebohrungen erschließen die natürliche Wärmeenergie aus dem Erdinneren. Diese Energie stammt aus dem radioaktiven Zerfall von Gesteinen und der Restwärme aus der Entstehung der Erde. Über eine Erdwärmesonde wird die im Untergrund gespeicherte Wärme an ein Wärmeträgermedium übergeben und zur Beheizung von Gebäuden, zur Warmwasserbereitung oder zum Kühlen genutzt.

In Mitteleuropa steigt die Temperatur um etwa 3 °C pro 100 Meter Tiefe. Schon in moderaten Tiefen herrschen damit ganzjährig konstante Temperaturen – unabhängig von Wetter und Jahreszeit. Genau das macht Erdwärme zu einer besonders zuverlässigen und effizienten Wärmequelle.

Was kostet das? Alle Kostenfaktoren und die Förderung finden Sie imRatgeber: Erdwärmebohrung Kosten.

Bohrkopf und Steuerpult der Doppelkopfbohranlage der Frolov GmbH
Moderne Bohrtechnik

Präzise Bohrungen mit Doppelkopf-Technik

Wir setzen auf hochwertige Doppelkopfbohranlagen der Firma Geotec (ROTOMAX XL GT) – für saubere, sichere und grundwasserschonende Bohrungen.

  • Arbeiten nach VDI 4640 und DVGW W120-2
  • Doppelkopfverfahren für stabile, präzise Bohrlöcher
  • Laufende Überwachung von Druck, Tiefe und Gesteinsschichten
Qualität & Dokumentation

Geprüfte Verfüllung nach VDI 4640

Nach dem Einbau der Erdwärmesonde wird das Bohrloch mit wärmeleitendem Material verpresst. Über Materialproben und die anschließende Druck- und Dichtheitsprüfung dokumentieren wir die normgerechte Ausführung – ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Grundwassers.

Boden- und Gesteinsproben je Bohrmeter zur Dokumentation der Erdwärmebohrung
Ihre Vorteile

Warum sich eine Erdwärmebohrung lohnt

Niedrige Betriebskosten

Keine Brennstoffkosten – die Wärme aus der Erde ist kostenlos und dauerhaft verfügbar.

Unabhängigkeit

Weniger Abhängigkeit von Öl- und Gaspreisen sowie externen Energielieferanten.

Geringer Platzbedarf

Die Sonde verschwindet im Erdreich – kein Tank, keine Flächenkollektoren nötig.

Nachhaltig & CO₂-arm

Erneuerbare Energie mit kleinem ökologischen Fußabdruck – gut fürs Klima.

Schritt für Schritt

Der Ablauf einer Erdwärme-Tiefenbohrung

Von der Standortauswahl bis zur Dichtheitsprüfung – so gehen wir bei Ihrer Bohrung vor.

Standortauswahl

Wir prüfen die geologische Beschaffenheit des Untergrunds, die Grundwasserverhältnisse, mögliche Umweltauflagen (z. B. in Wasserschutzgebieten) sowie die Zugänglichkeit für das Bohrgerät.

Genehmigungsverfahren

Wir holen die erforderlichen Genehmigungen ein: wasserrechtliche Erlaubnis, Bohranzeige beim Bergamt und – falls nötig – die Klärung von Wasser- und Grundeigentumsrechten.

Bohrausrüstung

Wir setzen ausschließlich Doppelkopfbohranlagen der Firma Geotec ein – inklusive Bohrturm, Schutzverrohrung, passendem Bohrmeißel, Spülungsanlage und Messinstrumenten zur Erfassung von Temperatur, Druck und Gesteinsschichten.

Vorbereitung der Bohrstelle

Das Gelände wird vorbereitet, Sicherheitsabsperrungen werden errichtet und Umweltschutzmaßnahmen wie Auffangbecken und umweltverträgliche Bohrflüssigkeiten umgesetzt.

Bohrung

Die Bohrung wird gestartet und die Bohrgeschwindigkeit an die Geologie angepasst. Bohrflüssigkeit spült das Bohrklein aus; regelmäßige geologische Proben dokumentieren den Untergrund.

Einbau der Erdwärmesonde

Die Erdwärmesonde – Rohre mit Wärmeträgermedium – wird vorsichtig in das Bohrloch eingeführt.

Verfüllen des Bohrlochs

Das Bohrloch wird gemäß VDI 4640 mit einem speziellen, wärmeleitenden Verfüllmaterial verpresst – für eine optimale Wärmeübertragung und sicheren Grundwasserschutz.

Druck- & Dichtheitsprüfung

Abschließend wird die Erdwärmesonde nach den Vorgaben der VDI 4640 auf Druck und Dichtheit geprüft und das Projekt vollständig dokumentiert.

Häufige Fragen

Erdwärmebohrung: Das fragen unsere Kunden

Wie lange dauert eine Erdwärmebohrung?

Die eigentliche Bohrung dauert je nach Tiefe und Geologie meist nur wenige Tage. Inklusive Vorbereitung der Bohrstelle, Einbau der Sonde, Verfüllung und Dichtheitsprüfung sollte man rund eine Woche einplanen. Mehr Zeit nimmt die vorgelagerte Genehmigungsphase in Anspruch.

Wie viel Platz braucht eine Erdwärmebohrung?

Deutlich weniger als Flächenkollektoren oder eine Öl-/Gasheizung mit Tank. Für die Bohrung wird kurzzeitig eine befahrbare Fläche für das Bohrgerät benötigt; im Betrieb ist die Sonde unsichtbar im Erdreich.

Was passiert mit dem Bohrloch nach dem Einbau?

Das Bohrloch wird gemäß VDI 4640 mit speziellem, wärmeleitendem Material verpresst. Anschließend erfolgt eine Druck- und Dichtheitsprüfung der Sonde – ebenfalls nach VDI 4640.

Ist eine Erdwärmebohrung sicher für das Grundwasser?

Ja. Durch fachgerechte Verrohrung, normgerechte Verfüllung nach VDI 4640 und unsere DVGW-Zertifizierung (W120-2) ist der Schutz des Grundwassers während und nach der Bohrung gewährleistet.

Einsatzgebiete in NRW

Erdwärmebohrung in Ihrer Region

Mit Sitz in Wegberg sind wir in ganz Nordrhein-Westfalen für Sie da – vom Niederrhein über das Rheinland bis ins Ruhrgebiet. Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Einsatzgebieten:

Rhein-Kreis Neuss

Neuss, Grevenbroich, Dormagen, Kaarst, Meerbusch & mehr.

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Wegberg

Unser Sitz – Erdwärmebohrung in der ganzen Stadt und allen Ortsteilen.

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Mönchengladbach

Im gesamten Stadtgebiet inkl. Rheydt, Rheindahlen und Wickrath.

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Aachen & StädteRegion

Aachen, Würselen, Eschweiler, Stolberg, Alsdorf und Herzogenrath.

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Düsseldorf

Im gesamten Stadtgebiet – platzsparende Sonden ideal für die Stadt.

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Interesse an einer Erdwärmebohrung?

Wir beraten Sie kostenlos, prüfen Ihren Standort und erstellen ein individuelles Festpreisangebot – inklusive Förderung.